Kaum war es Herbst, kam schon der Winter.
Kaskadenartig fließen die silbergoldnen Blätter
vom Wind gewogen auf den kalten Boden.Nebel haucht heimlich in die alten Straßen
aus SteinMan könnte Schnee riechen, wenn man wollte
und diese Vorahnung ist wahr
sie zwingt uns so plötzlich zu Wolle und Jackenso schnell hat die Sonne an Kraft verloren
der Himmel trägt heute mattes Gelb und Taubenblau
schmückt sich mit Dunst und schlotigen Wolkenist das überhaupt noch Tau oder schon Frost?
Die Heizung macht blubbernde Geräusche.Kaum war es Herbst, kam schon der Winter.
20.10.2009, S-Bahnfahrt am Morgen – Marion Chrstine Haßold
Kaum war es Herbst, kam schon der Winter.
Veröffentlicht 2 November, 2009 Gedankengut Hinterlasse einen KommentarTags: Gedicht, Haßold, Hassold, Herbst, Marion, Winter
Novemberregen
Die Nacht ist angekommen
und hat den dunklen Bruder Regen mitgebracht
Er hält deine kalten Hände
als wär er schon aus Eis gemachtUnd abends findest du dich nicht
verstreut liegst du
wie all die toten Blätter
Es hilft dir weder Wärme noch das Licht
Du bist ganz düster innerlich
wie das NovemberwetterUnd morgens wachst du auf im Nebel
und fast lässt dich dein Traum nicht los
Ein Schauer erinnert dich an früher
du denkst die Zeit betrügt dich bloßund mittags rauscht der Wind so rastlos
du ahnst was Fremdes in der Welt
es ist als ob etwas Geliebtes
durch dich in deine Seele fällt2.11, 19:25 Uhr
Marion Chrstine Haßold
Alors on danse
Qui dit étude dit travail,
Qui dit taf te dit les thunes,
Qui dit argent dit dépenses,
Qui dit crédit dit créance,
Qui dit dette te dit huissier,
Oui dit assis dans la merde.
Qui dit Amour dit les gosses,
Dit toujours et dit divorce.
Qui dit proches te dis deuils car les problèmes ne viennent pas seul.
Qui dit crise te dis monde dit famine dit tiers- monde.
Qui dit fatigue dit réveille encore sourd de la veille,
Alors on sort pour oublier tous les problèmes.
Alors on danse…
Et la tu t’dis que c’est fini car pire que ça ce serait la mort.
Qu’en tu crois enfin que tu t’en sors quand y en a plus et ben y en a encore!
Ecstasy dis problème les problèmes ou bien la musique.
Ca t’prends les trips ca te prends la tête et puis tu prie pour que ça s’arrête.
Mais c’est ton corps c’est pas le ciel alors tu t’bouche plus les oreilles.
Et là tu cries encore plus fort et ca persiste…
Alors on chante
Lalalalalala, Lalalalalala,
Alors on chante
Lalalalalala, Lalalalalala
Alors on chante
Et puis seulement quand c’est fini, alors on danse.
Alors on danse
Keepsakes Workshop with Damien Lovegrove
Veröffentlicht 5 Oktober, 2009 Fotografisches Hinterlasse einen KommentarTags: Damien, Damien Lovegrove, Haßold, Jorgensen, Keepsakes, Lovegrove, Marion Hassold, Meridian, Michaela Zelle, stuttgart, Workshop
we learned a lot of great new stuff…

michaela and i went to the meridian hotel today.
we have had the chance to participate in a workshop about wedding- and portrait-photography in stuttgart organized by keepsakes and with damien lovegrove as guest-photographer. we also learned a lot new techniques in photoshop that will save us much time and nerves in the future…and keepsake albums/jorgensens albums are nice and the company’s service is as well so i guess we will try them out in the near future.
of course we could not resist in buying photography-books…specially when it’s about weddings.
you can download a .pdf of the day where you can see that we already tried out what we have learned…all photos are done with ISO 1600, btw. OMG i love canon <3.
we are excited about trying everything out and so looking forward to the next wedding season…we are going to have so much fun
oh and feel free to correct my english XD

Fürchte dich nicht, sind die Astern auch alt…
Veröffentlicht 28 September, 2009 Fotografisches Hinterlasse einen KommentarFürchte dich nicht, sind die Astern auch alt,
streut der Sturm auch den welkenden Wald
in den Gleichmut des Sees, -
die Schönheit wächst aus der engen Gestalt;
sie wurde reif, und mit milder Gewalt
zerbricht sie das alte Gefäß.Sie kommt aus den Bäumen
in mich und in dich,
nicht um zu ruhn;
der Sommer ward ihr zu feierlich.
Aus vollen Früchten flüchtet sie sich
und steigt aus betäubenden Träumen
arm ins tägliche Tun.Rilke, Aus: Frühe Gedichte


Ich mach mir heute selber ein Geschenk und bestell mir einen Gedichtband von R.M. Rilke…er hat das gelebt wovon ich nur träume weil ich genau weiß das die besten Gedichte aus dem größten Leid entstehen.Nein danke. Erstmal genug davon.
Heute wieder viele Anrufe getätigt, viele wiederum nicht, auf Antworten gewartet, eingekauft, zuviel gegessen, zuwenig geputzt und zuviel geträumt…und wieder Bücher gekauft im Secondhand. Und: vielleicht, vielleicht, endlich eine Wohnung? Man darf gespannt sein…

FLICKR
hab mal meine Lieblingsbilder von meinem DA-Account rübergelegt. Falls jemand Flickr mehr mag, darf mich gerne da adden.
Heroes Vol5. 21.September!
Veröffentlicht 19 September, 2009 Gedankengut Hinterlasse einen KommentarNew Cast
Da haben sie ja wohl den besten Schauspieler aus Prisonbreak (Tea bag)…ich weiss nicht wie er heisst…genialer Mann.
Die Ausrichtung dürfet klar sein…Krieg und Rache, viele neue Chrakatere, die „Heroes“ erkennen ihre Macht und fangen an sich zu organisieren und zu wehren…Timetravel scheint einige Probleme aufzuwerfen und Claire findet eine neue, harmlose(???) Freundin…
ich weiss genau das niemand der die Serie nicht von Anfang an gesehen hat die Faszination und Tiefe der Serie verstehen kann…kauft euch die DVDs, es lohnt sich. Viel Philosophie und Ethik spielt neben den Actionszenen eine Rolle. Es ist die erste Serie, die es schafft, soviele „Hauptrollen“ zu besetzen (an die 15 Personen) und trotzdem ist jeder der Charaktere vielschichtig, sympathisch und man kann sich mit jedem identifizieren. Selbst die Bösen. Aber trotzdem verlangt Sie dem Zuschauer einiges ab- Konzentration, mitdenken und auch etwas vorrausschauen. Alles in allem, die spannenste Serie ever. Ich hab immer das Gefühl einen Kinofilm in Stücken zu sehen. Hammer.
OK. Für Science-Fiction Fans und Leute, die auf Genetik, Biochemie, Fantasy, Horror und Zeitreisen stehen.
Lieblinsgcharaktere
Natürlich Sylar, der allerdings jetzt wohl etwas auf Eis liegt…Claire, Peter, Saresh…irgendwie mag ich alle. Jeder scheint einen Aspekt des menschlichen Wesens zu verkörpern.
LOST Season 6 -Time Travelers ab in Jan or early Feb 2010
Veröffentlicht 19 September, 2009 Gedankengut Hinterlasse einen KommentarDie letzte Season… :(
Langsam kann ich nicht mehr warten…habe alle Folgen gesehen, keine davon auf deutsch (Gott sei Dank) und bin traurig das es die letzte Season sein wird…ist halt viel zu komplex für die meisten Zuschauer.
Endlich Antworten?
Ich will wissen was mit Claire passiert ist, warum John doch tot ist und wer dann der Mensch ist der Jacob getötet hat…und wer ist eigentlich dieses uralte Volk, seit wann besteht der Elektromagnetismus und wie kam er auf die Insel…inwieweit hängen die zeitlichen Inteferenzen und Zeitsprünge mit dem EM-Feld der Insel zusammen und wie lassen Sie sich stoppen. Und die beste Frage ist…wer hat die Personen ausgesucht, warum sind ihre Schicksale und Lebenswege über Generationen verknüpft und was oder wer und aus welchen Gründen steuert diesen unglaublichen Mechanismus wirklich?
Morgengrauen
Veröffentlicht 13 September, 2009 Gedankengut 1 KommentarTags: Dichtung, Gedanken, Gedicht, Poesie
Morgengrauen kommt sicherlich von Grau, nicht von Grauen. Manchmal merke ich, das ich erst spät wieder voll da bin, sicherlich Folgen meines Coffein-Entzugs :), andererseits bin ich einfach kein Frühaufsteher, und habe immer sehr lebendige, abendteuerliche Träume.
Morgengrauen
In meinen Augen
steht die Dunkelheit
die Nacht hat sich
im langen Haar verfangen
Wie Nebelschleier
wallen Traumsequenzen durch den Raum
Noch halb gefangen
in der andern Welt
Ich
ein Schatten
auf meinem Weg durch die grauen StraßenDoch mit dem
allerersten
Strahl
des warmen Sonnenlichts
ist die Welt
klar und deutlich
wie sie istund plötzlich sinken
die Erinnerungen
des anderen Ichs
Hand in Hand
zurück
ins Nichts(3.09.09, 10 Uhr, Marion C. Haßold)
Im Spätsommer am Bodensee
Veröffentlicht 13 September, 2009 Fotografisches Hinterlasse einen KommentarTags: Blumenwiese, Bodensee, Das Foto, Esslingen, Fotografie, Fotografin, Fotoshooting, Haßold, Halbinsel, Hassold, Herbst, Insel, Leinwand, Leinwände, Marion, Mohn, Reichenau, Sommer, Spätsommer, Wiese
Gemüseinsel Reichenau
Im Rahmen eines Fotoshootings war ich letztens am Bodensee…und hatte Gelegenheit am Rande Blumenfotos und Eindrücke der Insel festzuhalten. Dort ist noch richtig Spätsommer, alles blüht noch nach Kräften um den letzten Rest Sonne abzubekommen. Eine schöne Insel. Nur der große Schilfgürtel war mir unheimlich.
Herbsttag
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gieb ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.
Aus: Rilke/Das Buch der Bilder



Prints und Leinwände
Wem diese Bilder gut gefallen, darf sie gerne auch als Fineart-Print, mit Veredelung oder als Leinwand (dicker o. dünner Keil-Rahmen) über das Fotostudio -das Foto- in Esslingen bestellen, dort wird alles in Handarbeit gefertigt und entspricht hohen Qualitätsansprüchen. Dazu senden Sie mir einfach eine Email.
Heute auf dem Heimweg
Heute auf dem Heimweg beschloß ich,
dem Stau den Rücken zu kehren
und nach meinem inneren Kompaß zu fahren
einfach nach rechts, weg von den AmpelnDer Wind war kühler und der Himmel zerzaust von
jeder Art Wolke und Blau, alle auf einmal
Im Rückspiegel türmten sie sich auf
zu azurem Meer und Bergen aus Grau und Taubenblau
und manchmal prasselte Regen über die Haubeich weiß noch, wie ich am Morgen bedauernd
die unscheinbaren pastellnen Herbstzeitlosen
auf dem Seitenstreifen bemerkt habeJetzt sind alle Blätter schon etwas gelb
und man nimmt vorsichtshalber eine leichte Jacke mit…3.09.09 Marion C. Haßold