Im Schwarzwald

HDR Fluss

Ich bin etwa 1 km vom äussersten Rand des Schwarzwaldes und 9 km vom Schönbuch entfernt aufgewachsen. Der Wald dazwischen wurde schon vor vielen Jahrtausenden von Kelten und Römern durchstreift. Der Wald steckt mir im Blut. Kaum zu glauben wie sehr einem so etwas fehlen kann nach 2 Jahren in der Großstadt. Ich war verwundert das ich es erst gemerkt habe, als ich dort war. Toll das es so zauberhafte Orte in meiner Nähe gibt und ich sie jetzt entdecken darf. Manchmal ist es als würde einen etwas leiten…so mühelos findet man die Straßen, Schleichwege und nette Menschen die einem viel Glück wünschen…auch bedanke ich mich hiermit bei meinem Freund der diesen Ausflug möglich machte und mich geduldig unterstützt hat sowie dem Fotografen und Angler, der mich auf dieses kleine Tal hingewiesen hat. Ich geniesse den Geruch des Mooses, der Bäume und den warmen Hauch der Sonne auf der Haut. Fast fühlt es sich an wie Sommer…und ich habe Falter gesehen die ich schon seit Jahren nicht mehr entdeckt habe. Ich habe seltene Wasseramseln beobachtet. Endlich wieder Zeit für Natur…endlich wieder Zeit zum Atmen. Zeit zum Träumen, Zeit für das Wesentliche, Zeit für das, worum es eigentlich geht. Einen ähnloch schönen unsprünglichen Wald habe ich zuletzt in der Eiffel gesehen. Ich komme sicher wieder.

Wenn in der Natur etwas schön ist, dann ist diese Schönheit nichts Äußerliches. Ihre Formen sind funktional, von der Notwendigkeit abgeleitet. Und eben deshalb sind sie schön.

Andreas Bernhard Lyonel Feininger, 1906 – 1999,
amerikanischer Fotograf

noch mehr zu sehen gibt es hier:

http://www.finvara.deviantart.com/

weiterführende Links zu Themen dieses Beitrages:

Der Schwarzwald

Im Schönbuch

Bad Liebenzell

Das wilde Monbachtal

Wasserfälle in Deutschland