Meine Vernissage am 6.09 – Rückblick

Herzlichen Dank für all das tolle Feedback, Lob und Unterstützung – ich freue mich sehr falls jemand ein Bild kaufen möchte. Anbei ein paar Impressionen vom Samstag. Den Kuchen hat meine Mama selbstgebacken. Der war schnell gegessen. Danke fürs vorbeikommen, vor allem Mama+Bernd, Tom, Thea und natürlich den Besitzer der MAsCHERIE Manfred+Freundin.

Natürlich ist es immer Glück. Henri Cartier-Bresson

Manfred Schmidt, Besitzer der MAsCHERIE (o.li)

Thea Philippi, Fotografin (u.li) | Thomas Krüger, Werbefotograf aus Pforzheim (u.re)

Lieblingsbild, das mein Schatz gemacht hat:

Mamas selbstgebackener Apfelkuchen aus original schwäbischen Äpfeln

Über den Westen und mich

Ich war ganz begeistert von dem Anklang den die Fotos bei den Bewohnern des Westens ausgelöst haben- die Wirkung auf Ortsfremde war nicht ganz so groß, aber das ist klar, denn die Bilder bedeuten und sagen Ihnen nicht das, was ich in Ihnen sehe. Die Leute haben das in den Fotos wiedererkannt, was ich hier lieben gelernt habe.

Als ich das erste Mal durch den Stuttgarter Westen lief, um einen Freund zu besuchen, hatte ich ein so starkes Deja-Vue Gefühl, das ich den ganzen Abend lang verwirrt war. Es kam mir vor, als würe ich alles kennen. Als wäre ich irgendwie schon hundertmal hier gewesen. An dem Tag wusste ich nicht, das ich fast 1 Jahr später hier ein völlig neues Leben beginnen sollte, das alles auf den Kopf stellen würde.

Seit 2 Jahren lebe ich jetzt hier und habe vieles auf eigene Faust entdeckt und vieles gelernt über die Architektur und die Geschichte dieses Stadtviertels. Meine Fotos sollen dem Betrachter etwas von diesem alten Zauber zurückgeben, der mich manchmal umweht, wenn ich durch den Westen streife. Und wie ich an den Reaktionen mancher Besucher gemerkt habe, tun sie das teilweise. Hätte ich nicht direkt erwartet, aber macht mich sehr glücklich.

Bilder zu schießen ist die schönste Art jagen zu gehen.

Almut Adler, 1951, Münchner Fotokursleiterin