Geister im Wald…

Gestern am Schloß  Solitude

gestern haben wir eine Hochzeitsrepotage am Schloß Solitude fotografiert-entsetzlich was dort für Fotografen am Werk waren…wir haben mal ein bisschen zugeguckt. Wie die mit Ihren Kunden geredet haben…grauslig. Es gab aber Gott sei Dank auch ein Positivbeispiel. Leute, seid nicht blöd, sucht euch doch richtige Fotografen für eure Hochzeitsbilder! Und mit richtigen Fotografen meine ich, das es solche sein sollten, die schon mal ne Hochzeit fotografiert haben, euch nicht nur in ne Ecke stellen und nicht in einem unmöglichem unfreundlichem Ton mit euch sprechen.

Im Schloß ist es ja wunderschön, war bisher noch nie drin. Und wie süss: Ein Marienkäferchen weigerte sich standhaft, von den Trauungsunterlagen zu krabbeln. Klar gibt es davon ein Bild, aber das darf ich doch nicht einfach ungefragt ins Web stellen :).

Verwunschener Park

von einem Tagesausflug letztes Jahr kenne ich den „Park“, bzw. heute ist es ein Wald, ja noch- also hab ich mal unseren Azubi gefragt, ob er noch Lust hat ein bisschen Fotos im Wald zu mache. Und wir haben viel erlebt. Einen riesigen Feldhasen habe ich aufgeschreckt, Wildtauben gesehen und immer wieder, überall auf unseren Wegen, diese Fuchsrotbefellten Mäuschen.

Aus Spaß hab ich gesagt, das wären die Geister verzauberter Schloßbewohner, die den Wald bevölkern. So raschelte es bei jedem Schritt…wir haben sogar einen kleinen Teich gefunden.

Sicher war das mal ein angelegter. Durch den bewölkten Himmel leuchteten alle Farben intensiv und ich habe auch einen Ort gefunden, an dem sich meine geliebten Farne aufgerollt haben…

Aufruf an Mäusespezialisten:
Hab mal Mäuse gegoogelt und keine sah auch nur im Ansatz so aus. Kenne mich ja mit Tieren gut aus aber so eine Mausart kenne ich nicht, falls jemand weiss, welche Maus das ist, bitte melden: Relativ groß, rundlicher Körper, nicht besonders scheu, lebt zahlreich auf Waldböden unter Blätterhaufen, auffällig ist das fuchsrote Fell auf dem Rücken, darunter könnte es dunkelbraun/schwarz/hellbraun sein. Das rot war bei allen Mäusen so, wir haben sicher so 8,9 gesehen, die anderen nur gehört. In der nahegelegend Akademie hat mal jemand sein Diplom über genetisch veränderte Mäuserassen gemacht…los, stoppt meine Fanstasie :).

Solitude 2008, Best of – Bilder als ich das letzte Mal da war

Solitude 2008
Waldboden…legt euch da mal unbesorgt rein
wenn euer Begleiter eine Zeckenphobie hat…

Solitude
Eins meiner persönlichen Lieblingsbilder 2008.

Solitude 2008-2
Fröschle…oder eher kleine Kröte.

Solitude 2010 – Bilder von diesem Samstag


Flieder

Blüht Flieder nicht manchmal in den schönsten Violettönen? Den Fliederduft haben wir schon von weitem gerochen.

Alter Baum
Unser Azubi und einer der schönsten Bäume der Gegend.

Gänseblümchen
Gänseblümchen erinnern mich immer an meine Kindheit

Waldweg
Waldwege haben was mystisches…

Tümpel
Überall war Wasser, versteckt unter dem Grün

Wald

Mir hat hier die Bildkomposition gefallen und meditatives Grün

Farnlichtung
ich liebe Farne…keine Ahnung warum.

Gräsermeer
Hier war jede Menge Wasser und Sumpf-Gras. Naja,  eingesunken im Wasserloch ist leider nur der arme Azubi. Ich hab uns da wieder rausgeführt.

Moos vor Tümpel
Im Hintergrund sieht man Teichpflanzen, womöglich Teichlilien. Die Blätter haben im Abendlicht wunderschön geleuchtet.

Schneckenhaus
Ja, ich muss alles aufheben :)

Weinbergschnecke
Weinbergschnecke, träumte in ihrem Haus vom Sommer.

Waldblümchen
Waldblümchen.

Pusteblume

Pusteblume!

Zum Schluß noch ein paar Wiki-Zitate…Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Solitude

Schloss Solitude

Schloss Solitude (fr. solitude Einsamkeit) wurde zwischen 1763 und 1769 von Johann Friedrich Weyhing und Philippe de La Guêpière als Jagd- und Repräsentationsschloss unter Herzog Karl Eugen von Württemberg  erbaut.

Die Bauzeit war gekennzeichnet von politischen und finanziellen Widrigkeiten. Der Bau überstieg die finanziellen Möglichkeiten des Herzogtums Württemberg. Letztlich waren die aufwendige Repräsentation und der Unterhalt von Solitude weder finanziell noch politisch tragbar.

1770 wurde die Karlsschule (seit 1781 Hohe Karlsschule) von Herzog Karl Eugen gegründet und befand sich anfangs im herzoglichen Lustschloss Solitude. Sie diente als Militärakademie, Kunstakademie und später als Allgemeine Hochschule und war als Eliteschule für Söhne aus angesehenen württembergischen Familien vorgesehen. Ihr berühmtester Schüler war Friedrich Schiller, der ebenso wie sein Vater Johann Caspar Schiller dort eingeschrieben war.

1775 wurde die Schule nach Stuttgart verlegt.

Das Schloss verwaiste und verfiel. Mitte des 20. Jahrhunderts war die Bausubstanz angegriffen, die Dächer verrottet; die Deckengemälde von Nikolas Guibal und die Deckenfresken waren durch Wasserschaden weitgehend zerstört.

1972–1983 renovierte die Bundesrepublik Deutschland die Gebäude mit den Innenräumen einschließlich der Fresken und Deckengemälde.