Wird von vielen Studios betrieben aber oft sieht…

Wird von vielen Studios betrieben aber oft sieht man schon auf den ersten Blick ob der Fotograf die Kunst der Bewerbungsfotografie handwerklich gelernt hat oder einfach ein Passbild macht.

Die Haltung stimmt oft nicht und drückt Unsicherheit aus, das Lächeln ist eingefroren, die Retusche erzeugt rote oder pinke Gesichter, die Gesichter sind matschig gestempelt und überretuschiert, die Schwarz-Weiss-Aufnahmen wirken fahl und grau, der Kopf kippt unsicher zur falschen Seite, die Person ist blockartig frontal fotografiert, Schultern auf gleicher Höhe,  Anschnitte gehen durch Glatzen oder durch die Stirn…man kann soviel falsch machen.

Mein Rat:

  • Wenn sie solche Aufnahmen benötigen verlassen Sie sich bitte nicht auf Automaten oder ungelernte Verkäufer in Fotofachgeschäften, suchen Sie sich ein richtiges Studio.
    Ein richtiges  Studio erkennen Sie daran, dass es keine Kameras verkauft oder dort große Maschinen herumstehen die Urlaubsfotos ausdrucken sondern dort wirklich nur Fotos gemacht werden.
  • Gute Fotos kosten je nach Aufwand mindestens zwischen 80 und 150 Euro und benötigen mehr Zeit als 5 Minuten, drunter befinden sie sich entweder in einem ländlichen Gebiet oder bei einem unseriösen Angebot oder Anfänger.
  • Profis beraten Sie gerne  in einem freundlichen Ton und fragen Sie auch aus. Schliesslich ist jeder Kunde anders, und man muss sich ja vorab ein Bild von Ihnen machen können.
    Akzeptieren Sie keine unfreundiche Behandlung, jeder Profi hat den Grundsatz verinnerlicht das der Kunde König ist und bietet guten Service.
  • Lesen Sie sich die Tipps in Bewerbungsratgebern durch und machen Sie sich Gedanken, umso besser Sie dem Fotografen Ihre Ideen und Wünsche beschreiben können, desto mehr wird das Foto dem entsprechen.
  • Fotografen müssen von diesen Einkünften leben, abzüglich aller Kosten ist das wirklich kein hoher Preis für Ihren Fotograf. Akzeptieren Sie dass gute Arbeit einen Preis hat.
    Schlechte Fotos bekommen sie billig an jeder Ecke, aber die wollen Sie ja nicht, oder?
  • Nutzunsgrechte fürs Web muss man übrigens erwerben, einscannen von Bildern deren Nutzunsg- bzw. Verwertungsrechte man nicht hat, ist eine Straftat. Dies dem Fotograf ins Gesicht zu sagen, ist eine Beleidigung, denn damit wird er um sein Geld gebracht, das ihm für seine Arbeit zusteht.
  • Diese Aufnahmen enstehen nicht auf Knopfdruck oder nur durch das teure tolles Studiolicht. Im Kopf des Fotografen passiert sehr viel und dies unglaublich schnell. Auch Retusche Bildoptimierung und Umwandlung in schwarz-weiss ist wirklich  zeitaufwendige Arbeit und muss berechnet werden.
  • Blaue oder bunte Hintergründe werden eigentlich seit den 90ern nicht mehr fotografiert. Es gibt Ausnahmen. Zwingen Sie Ihren Fotograf bitte nicht dazu, wenn er davon abrät.
  • Lassen Sie sich aber zu nichts überreden, dass sie selber nicht mögen!

Fragen Sie Ihren Profifotograf, er berät Sie gerne. Wenn Sie in Süddeutschland leben, kann ich Ihnen gerne Studios empfehlen. Oder Sie kommen zu mir.

Ich habe jetzt 6 Jahre täglich Erfahrungen mit Bewerbunsgaufnahmen gesammelt und bisher hab ich noch keinen Menschen getroffen, den man nicht ins beste Licht rücken kann auch wenn viele Kunden mit einer großen Angst und Unsicherheit ins Studio kommen, denn schlechte Erfahrungen kann man in diesem Bereich der Fotografie anscheinend sehr oft sammeln.

Letztens durfte ich Fotos von einer lieben Freundin machen, die Sie für viele Zwecke einsetzen möchte. Diese Fotos möchte ich an dieser Stelle als Beispiele zeigen, wie ich gerne Bewerbungsaufnahmen mache.

Mehr Bilder gibt es auf http://www.marionhassold.com zu sehen.