Preview Meli & Sven | Gingko

Am Sonntag hab ich die ersten Vögelschwärme in Keilform gesehen, Herbstzeitlose spriessen wie schlanke Fähnchen  in fahlen Violetttönen aus dem Boden, sich gelb verfärbende Blätter…es ist wirklich schon Herbst geworden, es sieht nicht nur so aus.  Die Natur weiß es schon, wir haben es befürchtet.

Kleine Vorschau auf die wunderschönen
Aufnahmen von Meli und Sven.

Ich kenne Sven und seine Meli noch aus der Studienzeit an der Akademie für DV in Böblingen. Ich freu mich dass sie immer noch zusammen sind und jetzt sogar geheiratet haben! Da es bei der Hochzeit nicht geklappt hat mit den Fotos  haben wir das Portraitshooting nachgeholt. Ja, genau, nicht am Hochzeitstag! Und es war gar nicht schlimm. Und ich glaube Meli hat sich gefreut ihr Kleid noch etwas länger tragen zu dürfen. Das Schöne daran, wir hatten Zeit und es regnete dauernd, aber nur, wenn wir im Auto sassen. Wie immer. Danke, Fotografen-Wettergott!

Jetzt weiss ich wieder warum ich diesen Baum so liebe…

Aus Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ginkgo

Der Ginkgo wird seit langem als kraftspendend und lebensverlängernd verehrt. Frauen erbitten unter ihm Milch zum Stillen ihrer Kinder und Bauern erflehen Regen für eine reichhaltige Ernte. Der Ginkgo steht in Japan unter Naturschutz. So mancher Baumriese überragt ganze Ortschaften und gilt als Wahrzeichen für seine Anwohner. Bäume mit einem Alter von 1000 bis 2000 Jahre sind keine Seltenheit. Man findet sie in Tempeln in der Nachtbarschaft auf Anhöhen und auch in Friedhöfen neben Gräbern. In Japan werden die geschälten Ginkgosamen beim Hochzeitsmahl als Glückssymbol verzehrt. En vielen Geschichten und Erzählungen wird der Baum als Wohnort von Geistern beschrieben und deshalb hoch geschätzt und gleichermaßen gefürchtet.

Zudem wurde das in der Pflanzenwelt einzigartige zweigeteilte Blatt und seine Zweihäusigkeit schon früh mit dem Symbol des Yin-Yang, eng in Verbindung gebracht. Zur modernen Mythenbildung hat auch wesentlich die Geschichte des Tempelbaumes in Hiroshima beigetragen, der bei der Atombombenexplosion 1945 in Flammen aufging, aber im selben Jahr wieder austrieb und weiterlebte.

Ein kleines bisschen Ginkgo-Herbst-Liebe von mir: