MWAC (moms with a camera)

Grad entdeckt.

MWAC  (moms with a camera) ist in den USA ein fester Begriff für die Mütter die gut verdienende Männer haben und den Profis mit Low-Budget-Preisen Konkurrenz machen in dem sie die Preise für den ganzen Markt der „echten“ selbstständig arbeitetenden Fotografen verfälschen. Auch hier gibt es dieses Phänomen, ganz besonders im Bereich der Kinder- und Baby-Portraitfotografie sowie am Wochenende, als Teilzeithochzeitsfotografen.

Sie machen gute Bilder, da kann man (oft, leider nicht immer) nix schlechtes sagen obwohl man als Profi manchmal Defizite entdecken kann, aber ich denke der durchschnittliche Privatkunde kann durchaus ein Schnäppchen machen. Das Problem ist nur, daß die Preise oft so extrem  niedrig sind dass der normale Kunde gar nicht mehr einschätzen kann wieso man als Fotograf überhaupt noch Geld verlangt.

Was kann man dagegen tun? Nicht viel, dieses Problem wird immer bestehen, man kann nur informieren und sehr, sehr gute Qualität liefern die die hohen Preise durch Erfahrung und eine exzellente Ausbildung durch viele Jahre Berufsfotografie nicht nur rechtfertigen sondern zur Nebensache werden lassen. Dies setzt Kunden voraus, die sie erkennen.

Aber das sind ohnehin die Kunden, die man primär erreichen möchte, oder?